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Der HDR Knecht ist tot, es lebe die MRC.

Der HDR Kecht bekommt im Frühjahr 2015 einen würdigen Nachfolger.

Die Master Remote Control wird noch mehr Funktionen beeinhalten und die Ansteuerung über Fernauslösereingang und USB vereinen. Natürlich werden alle Funktionen des HDR-Knechts sich auch in der MRC wieder finden. Nur es werden viel mehr werden und die Bedienbarkeit wird einfacher.


Projekt MRC Eckdaten:

- Ansteuerung über 4" Touchscreen
- 4x USB
- Fernauslöserausgang
- 2 Eingänge (aktiv/passiv) zum Anschluss von Sensoren (Lichtschranken, Schall, Vibration etc.)
- Stromversorgung über Standard Powerbanks

Funktionen:

- HDR
- HDR-Intervall
- Timelapse
- Kamerakontrolle
- Focus-Stacking
- WiFi
- Apps zur Nodalpunktberechnung, Blaue Stunde Rechner
- etc.


Die MRC wird das "Schweizer Messer" unter den Kamera-Fernbedienungen.





Hier die Daten zum alten HDR-Knecht


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Vom DRI Knecht zum HDR Knecht


Jahrelang nutzte ich meinen DRI-Knecht dessen Bauanleitung ich zwar fleißig an Fotografen in der Fotocommunity verschickte (ca. mehr als 100-mal) aber den nur wenige User wirklich nachbauten. Anfragen den DRI-Knecht für andere FC-User zu bauen hatte ich mehr als genug. So kam es das ich mir Gedanken dazu machte den DRI-Knecht serienreif zu machen. Aufgrund meiner Erfahrungen und aus Gesprächen mit anderen Fotografen entstand der Gedanke mehr Funktionen in das Programm zu integrieren. Spiegelverriegelung, HDR-Intervall, Unterstützung der Dunkelbildfunktion sind nur ein paar Beispiele aus dem erweiterten Funktionsumfang. Ich brauchte mehrere Anläufe (und Geld) bevor ich einen Programmierer fand der meine Vorstellungen für das neue Programm umsetzen konnte. Die Produktions-Bedingungen für eine Serienfertigung zu klären (Lieferant und Produktionsfirma) waren nicht weniger aufwendig. Und anschließend brauchte das Projekt noch einen Namen:

HDR-Knecht


Der Name beschreibt treffend was dieser Fernauslöser ist. Ein kleiner Diener der einem Fotografen das erstellen von Belichtungsreihen für HDRs vereinfachen soll.


Funktionsumfang

HDR-Belichtungsreihen bis zu 99 Bilder je Reihe.
HDR-Intervall bis zu 99 Wiederholungen einer HDR Belichtungsreihe.
Intervall von 1 Minute bis 24 Stunden
Einstellung des Belichtungsabstands nach Lichtwert (EV) von 1/3 EV bis 2 EV (8 Stufen)
Auslösverzögerung einstellbar bis 29 Sekunden
Kleinste Belichtungszeit 1/100s *
Spiegelverriegelung per Triggerimpuls einstellbar bis 29 Sekunden *
Unterstützung der Rauschunterdrückung bei Dunkelbildaufnahme *
Wake-Up Funktion *
Einzelbildaufnahme
Intervallaufnahme
Manuelle Aufnahme



HDR Steuerung

Die Hauptvorteile des HDR-Knechts gegenüber dem manuellen auslösen oder der Bracketing Funktion sind:

• Die Kamera muss zwischen den Aufnahmen nicht berührt werden, dadurch wird ein verwackeln des Bildausschnitts vermieden.
• Der Einstellungsumfang des Lichtwerts von 1/3 bis 2 EV (Exposure Value) in Kombination mit bis zu 99 Bildern in einer Belichtungsreihe meistert selbst schwierige Situationen.
• Die Reihenfolge der HDR Belichtungsreihe wird mit zunehmenden Belichtungszeiten aufgenommen. Dadurch wird keine Zeit verschwendet die z.B. in der Blauen Stunde sehr kurz sein kann.
• Der HDR-Knecht ist zurzeit der
einzigste Timer-Fernauslöser der HDR-Belichtungsreihen auch als Intervall ausführen kann. Z.B. eine HDR-Belichtungsreihe mit 12 Bildern alle 10 Minuten.
• Belichtungszeiten von mehr als 30 Sekunden möglich (Bulb).


Gerade die immer feiner auflösenden Sensoren moderner DSLRs (22MP und mehr) sind empfindlich gegen Verwackelungen, das kleinste berühren kann Verschiebungen von 1-2 Pixel zur Folge haben. Was nützt die beste Kamera wenn die Bilder verwackelt sind? Der HDR-Knecht sorgt für scharfe und detailreiche Bilder.
Die Möglichkeit zwischen 2 Aufnahmen den Lichtwert nur um 1/3EV zu erhöhen schafft Belichtungsreihen mit sehr feinen Kontrastunterschieden. Die Möglichkeiten in der Nachbearbeitung werden dadurch immens gesteigert (allerdings auch der Aufwand).
Da der HDR-Knecht die Belichtungsreihe mit der Aufnahme beginnt die die kürzeste Belichtungszeit aufweist wird unnötiges neu einstellen vermieden. Wenn die Belichtungszeit zu kurz war hat man nur ein paar Sekunden verschwendet so dass man das neue einstellen der Parameter meist verschmerzen kann. Controller bei denen die längste Belichtungszeit zuerst aufgenommen wird besitzen den Nachteil dass wenn man sich verrechnet hat 32, 64 oder mehr Sekunden schnell verschwendet sind.



Spiegelverriegelung und Auslöseverzögerung einstellbar *

Die Möglichkeit eine Auslöseverzögerung und eine Spiegelverriegelung zu aktivieren ist ein weiterer Schutz gegen Verwackelungen. Bei eingestellter Auslöseverzögerung (1-29s) fängt der HDR-Knecht erst nach der eingestellten Zeit mit der Belichtungsreihe an. Bei eingeschalteter Spiegelverriegelung (1-29s) wird erst ein Triggerimpuls über den Fernauslöser-Eingang zur Kamera geschickt der den Spiegel hochklappt und nach der eingestellten Verzögerungszeit der Impuls in Länge der Belichtungszeit.


Unterstützung von Kameras mit Dunkelbild-Subtraktion *

Ein weiteres Alleinstellungsmerkmal des HDR-Knechts ist die Unterstützung der Dunkelbild-Subtraktion die von verschiedenen Kameraherstellern (z.B. Olympus) in ihre Kameras integriert ist. Diese Funktion dient der Unterdrückung von Hotpixeln und dem entfernen von Bildrauschen. Dabei wird nach einer Aufnahme eine weitere Aufnahme identischer Länge bei geschlossenem Verschluss getätigt. In dieser Aufnahme sind Hotpixel und Bildrauschanteile leicht zu finden und werden dann kameraintern von der eigentlichen Aufnahme subtrahiert.
Da diese Funktion nicht linear ist kann im HDR-Knecht eine Belichtungszeit abhängige Pausenzeit eingestellt werden die zusätzlich zwischen zwei Aufnahmen wirksam ist. Dadurch hat die Kamera Zeit das Bild zu berechnen und abzuspeichern.


Wake-Up *

Viele
Kameras schalten nach einer voreingestellten Zeit ohne Aktivität in den Ruhezustand um die Akkus zu schonen. Nach einem kurzen drücken auf den Auslöser werden die Kameras wieder aktiv. Der HDR-Knecht kann diese Funktion bei seinen Intervallaufnahmen nutzen und die Kamera, falls sie abgeschaltet hat, in einer voreingestellten Zeit vor der nächsten Aufnahme oder Belichtungsreihe über den Auto-Fokus-Kontakt wieder aufwecken.


Voraussetzungen

• Anschluss für Kabelfernauslöser an der Kamera
• Bulb-Funktion
• Fernauslösereingang der Kamera schaltet Auslöser und Auto-Focus nach Masse
• * Diese Funktionen werden nicht von allen Kameras unterstützt. Bitte schauen Sie in das Handbuch ihrer Kamera.

Die Kompatibilitätsliste ist momentan noch sehr klein (CANON EOS 40D, 50D, 350D,400D, 1000D, 1100D, 5D Mark II, 5D Mark III, NIKON D300, D800, PENTAX K100D, K200D, K20D, K5II).
Ich hoffe dass sie bald länger wird.


Vorteile / Nachteile

Natürlich gibt es auch bei diesem System Vor- und Nachteile die nicht verschweigen werden. Der HDR-Knecht sieht einfach und hässlich aus. Die Bedienung über einen Mini-Joystick ist gewöhnungsbedürftig. Er ist weder wasserdicht noch spritzwassergeschützt.
Dagegen steht das der HDR-Knecht klein, leicht und genügsam ist. Da er nur auf den Fernauslösereingang der Kamera wirkt ist er systemunabhängig.
Außerdem ist der HDR-Knecht der Timer-Fernauslöser mit dem wohl
größten Funktionsumfang.


Anschlusskabel

Zum Anschluss eines Auslösekabels hat der HDR-Knecht an der Oberseite eine 2,5mm Klinkenbuchse.

Der HDR-Knecht kann mit den kameraspezifischen Anschlusskabeln folgender Hersteller an der Kamera angeschlossen werden:
Phottix (www.phottix.com)
Pixel (www.pixelhk.com)
Ownuser (www.ownuser.com.tw/index_en.htm)

Die Bezugsadressen in Deutschland sind:
www.enjoyyourcamera.com
www.digifoto.de
www.khalia.de

Bitte beachtet das nur Auslösekabel die auslöserseitig einen 2,5mm Klinkenstecker besitzen am HDR-Knecht angeschlossen werden können!


Technische Daten

Größe 85 x 50 x 17 mm
Gewicht 72 g
Stromverbrauch 5 (10) mA (mit angesteuertem Optokoppler)
Stromversorgung Batterie CR2450 (Panasonic 620 mAh)





















© 2013 Dieter Golland Mail